Spätzlemuffins

Ich komme ja aus einer Spätzlegegend, aber als Muffins habe ich sie noch nie probiert. Da es an Weihnachten Fingerfood aus der Region gab, waren diese Spätzlemuffins perfekt. Die Spätzke lassen sich auch gut am Vortrag vorbereiten. Inspiriert von einem Rezept aus dem Kochbuch „Fingerfood schwäbisch gut“ von Nileen Marie Schladach.

  • 250 g Skyr
  • 3 Eier
  • 170 g Haferkleie, fein gemahlen
  • 20 g Weizenkleber (Gluten)
  • 1 TL Salz
  • Etwas Butterschmalz
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • ½ Bund Schnittlauch
  • 50 g Bergkäse
  • 30 g Sura Käs
  • 1 Ei
  • 1 EL Creme Fraiche
  • 1 TL Senf
  • 1,5 EL Bambusfaser
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Skyr, Eiern, Haferkleie, Weizenkleber und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem festen Teig verarbeiten und den Teig 30 Minuten ruhen lassen.
Salzwasser zum Köcheln bringen (es darf nicht kochen) und die Spätzle mit dem Spätzleblech, der Spätzlepresse oder dem Spätzlehobel portionsweise herstellen. Die Spätzle jeweils mit einer Lochkelle abschöpfen, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. In ein Sieb geben und kurz mit kaltem Wasser abschrecken. Für das Rezept wird nur die Hälfte der Spätzle benötigt. Die andere Hälfte könnt ihr einfrieren oder einige Tage im Kühlschrank aufbewahren.


Die Mulden des Muffinblechs gut einfetten oder mit Streifen von Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwiebel und Knoblauch schälen, beides fein würfeln, in etwas Butterschmalz anbraten und aus der Pfanne nehmen. Noch einmal etwas Butterschmalz in die Pfanne geben und darin die Spätzle goldgelb anbraten. Zwiebel und Spätzle mit geriebenem Bergkäse, fein gewürfeltem Sura Käs, Ei, Creme Fraiche, Senf, Schnittlauchröllchen und Mehl vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Spätzlemasse gleichmässig auf die Muffinmulden verteilen und im Backofen ca. 20 Minuten backen.